über uns
Chronik des Schützenklubs: Nach dem 2. Weltkrieg wurde der „Club der Angestellten der Radio Austria“ gegründet, wie unsere Firma damals noch hieß. Vorerst nur für die Freunde der Philatelie und der Fotografie. Später bildeten sich bereits einige Sektionen innerhalb des Clubs, z.B.: Camping, Tennis, Fischen, Fußball, Reisen, Kegeln, Computer und vor vielen Jahren die Schützensektion. So wie viele gute Ideen erst bei einem Glas Wein geboren werden, ist auch unsere Sektion 1978 beim Heurigen entstanden. 3 Kollegen, die nach dem Wurftaubenschießen den schönen Tag zusammen ausklingen ließen, gebaren diese Idee einer Schützensektion. Sie sprachen bei der Clubleitung vor und bekamen das Wichtigste zur Gründung, nämlich Geld. Damit wurden Clubwaffen und Munition gekauft, Pokale und Preise für die ersten Bewerbe, etc. Schnell wuchs die Sektion auf mehr als 30 Mitglieder, dadurch kam wieder Geld in die Clubkassa mit dem wieder gearbeitet werden konnte. Wir konnten es uns jetzt leisten, auch mit weiter entfernten Schützenkollegen Vergleichskämpfe auszutragen, der Autobus, den wir charterten, war immer gut gefüllt und die Bewerbe ein voller Erfolg. Wir verbrachten schöne Tage im Mekka der Waffenerzeugung, in Ferlach, nahmen an den Betriebssportspielen in Dänemark und Wien teil, luden Gastschützen zum Frühjahrs- bzw. Herbstbewerb ein, die bei Musik und Tanz einen gemütlichen Anschluss fanden. Als unsere Firma noch im alten Gebäude untergebracht war, stellte uns die Firmenleitung einen Keller zur Verfügung, den wir zum Luftgewehrkeller adaptierten. Drei 10m Stände mit Seilzügen, 3 Matchgewehre wurden angeschafft und unser Trainingspensum erweitert. Die jährlichen Juxbewerbe zum „Krampus-Schießen“ fanden rege Teilnahme. Die Wurftauben- Kleinkaliber-Matchgewehr- und Pistolenbewerbe trugen wir damals noch in Margarethen am Moos aus. Leider verstarb der Schießplatzbesitzer und wie immer in solchen Fällen, bekamen die Anrainer ein Einspruchsrecht zur neuerlichen Inbetriebnahme der Schießstätte von dem sie reichlich Gebrauch machten. Somit wurde unsere Heim-Schießstätte geschlossen und wir mussten uns um einen neuen Platz kümmern, den wir schließlich im schönen Schieß-Stadion in Hirtenberg fanden. Wir trainierten dort 1-2 mal monatlich bis Mai 2007. Ab Juni 2007 mussten wir uns wegen der nicht enden wollenden Umbauten der Pistolenstände in Hirtenberg, einen anderen Trainingsplatz suchen und fanden diesen beim JSSK in Steinbrunn. Seit dieser Zeit trainieren wir dort vom März bis Oktober als Gäste beim JSSK und fühlen uns bei diesem Verein sehr wohl. Mitgliedsbeitrag: € 45,-- p/Jahr plus € 5,-- Clubgebühr. Zusätzlich sind zu den diversen Disziplinen unterschiedliche Standgebühren zu bezahlen. Zur Zeit: € 50,-- Pauschalbeitrag für die Kleinkaliber-Gewehrstände und € 30,-- für die Pistolenstände pro Jahr. Für Schrot-Schützen ergeben sich noch zusätzliche Ausgaben von € 6,-- pro Durchgang (25 Tauben) beim Kauf eines 10er Blocks. Die Schützen trainieren regelmäßig 1 mal im Monat Wurftauben (10m FA) und 1 mal im Monat Kleinkaliber-Match-Gewehr und Pistolenschiessen in Steinbrunn beim JSSK in den Monaten März bis Oktober. Einmal im Monat, vom Jänner bis November, wird Luftgewehrschiessen auf 10-Meterstände trainiert. Im Frühjahr und im Herbst werden Meisterschaften abgehalten. Vergleichskämpfe mit anderen Schützenvereinen oder in Verbindung mit artfremden Sportarten, finden ebenfalls zeitweise statt. Vorteil einer Mitgliedschaft: Es dürfen nur mehr Personen, die aktives Mitglied eines Schützenvereins sind, Waffen und eine WBK besitzen ohne eigens dafür einen Waffenführerschein erlangen zu müssen. Mitglieder, die nicht regelmäßig trainieren müssen wegen der Novellierung des Waffengesetzes einen Waffenführerschein erwerben, mit dem nachgewiesen wird, dass der Waffenbesitzer mit der Waffe auch umgehen kann. Weitere Vorteile: Mitgliedsausweis, verbilligte Standgebühren, verbilligte Munition, etc. und nicht zu vergessen: Nur gemeinsam sind wir stark
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